![]() |
![]() ![]() |
Energieversorgung
Die Versorgung der Stadt Herdecke mit Erdgas erfolgt durch die Dortmunder Energie und Wasser (DEW). Der Anteil der mit Erdgas beheizten Wohnungen konnte von rd. 35 % (1995) auf 45 % (2003) gesteigert werden. Hierdurch hat sich zwar auch der Verbrauch von Erdgas von 89,6 auf 104,4 Mio. kWh pro Jahr erhöht, der Erdgasverbrauch je Wohneinheit hat sich jedoch abgesehen von klimatisch bedingten Schwankungen reduziert (siehe rote Linie in der Abbildung). Ursache hierfür wird der Einbau moderner Heizungsanlagen und die bessere Wärmedämmung neuer Wohngebäude sein.
![]()
Der mittlere Erdgasverbrauch je Wohneinheit (2003: 20.568 kWh) in Herdecke entspricht etwa dem Durchschnittswert für den Gebäudebestand vor 1995 (200 kWh/m²a.). Als energetisch saniert gelten Wohnungen, wenn sie einen gesamten Endenergieverbrauch für die Beheizung von weniger als 100 kWh/m²a aufweisen.
Hierdurch wird deutlich, dass die energetische Sanierung des Gebäudebestandes ein hohes Potenzial zur Minderung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen darstellt. Die Stadt Herdecke ist mit der Einsparung von 31,7% Wärmeenergie im Rahmen des Klimacontracting ein gutes Vorbild für die privaten Haushalte.
Die Stromversorgung Herdeckes erfolgt zu weiten Teilen durch den Energieversorger Mark-E.
Das mit seinem 220 m hohen Kamin stadtbildprägende Cuno-Heizkraftwerk hat allerdings im März 2004 seine letzte steinkohlegefeuerte Kilowattstunde Strom erzeugt. Es hat nach vier Jahrzehnten seine wirtschaftliche Lebensdauer erreicht und geht in die sog. Kaltreserve. Das heißt, es wird keinen Strom mehr erzeugen, verbleibt aber im Kraftwerkspark von Mark-E und könnte bei dringendem Bedarf wieder angefahren werden.
Die seit 1983 bestehende Fernwärmeversorgung für Herdecker Industriebetriebe und Haushalte übernehmen zwei neue Erdgas-Blockheizkraftwerke.
|
Umweltbericht Herdecke 2004 www.herdecke.de |
Seitenanfang |


